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Top 10 Spieler Sep 2017
Rang Punkte Name ID
1. 562 Stefan Duke H. 10
2. 425 Tobias L. 302
3. 422 Klaus G. 23
4. 414 Rainer D. 71
5. 385 Frank H. 7
6. 320 Daniela S. 72
7. 277 Dennis V. 30
8. 270 Dragan P. 105
9. 261 Matthias K. 106
10. 254 Dominique K. 31
Top 10 Spieler 2017
Rang Punkte Name ID
1. 5876 Stefan Duke H. 10
2. 4532 Axel L. 41
3. 4500 Dominique K. 31
4. 3882 David S. 42
5. 3777 Christian P. 36
6. 3756 Frank H. 7
7. 3441 Markus K. 21
8. 3202 Oliver P. 18
9. 2871 Daniel B. 103
10. 2847 Klaus G. 23
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Letzte Aktualisierung: 19.09.2017, 01:08:58
Las Vegas Tagebuch

Las Vegas Tagebuch 2013


Bilder des Trips:


   
Tag 1 - Anreise / Ankommen
Donnerstag, 30.05.2013

Heute geht es los nach Las Vegas. Wie vereinbart steht Frank um kurz vor 4 Uhr morgens bei Stefan und mir vor der Türe um uns einzusammeln. Pünktlich um 4 Uhr geht es los. Die Straßen sind frei und alles klappt wie geplant. Allerdings finden wir keine geeignete Tankstelle und geben den Leihwagen ungetankt am Flughafen Frankfurt ab. Ergebnis: 113 € Tankkosten auf der Rechnung. Lächeln und weiter auf den Vegas-Trip freuen!

Wir sind so früh beim Check-In von Condor, dass wir ohne Probleme Sitzplätze am Notausgang kriegen. Reserviert, Gepäck aufgegeben und jetzt heißte es mehr als 4 Stunden auf den Abflug warten.

Abflug 11:35 Uhr. Laut Pilot ist eine Flugzeit von 11 Stunden und 2 Minuten errechnet worden. Durch die tollen Sitzplätze können wir uns alle entspannen und die Beine lang machen. Die Zeit vergeht "im Fluge". Ständig gibt es Essen, es werden Filme und Serien gezeigt und wir schaffen es sogar, ein bisschen zu schlafen. Die Bordcrew ist extrem freundlich und macht einen super Job!

Nach einem etwas ruckeligen Landeanflug haben wir um ca. 14 Uhr wieder festen Boden unter den Füßen. Auch hier gilt wieder: Alles läuft nach Plan. Der Officer an der Immigration scherzt (kein Witz!) und einen Moment später sind wir dort, wo wir sein wollen - in Las Vegas. Schnell noch das Gepäck einsammeln und dann zum Leihwagen.

Uns beschleicht allmählich das Gefühl, dass es irgendwie zu rund läuft und irgendwo noch eine Katastrophe auf uns wartet...

Nachdem wir mit dem kostenfreien Busshuttle zu den Leihwagenanbietern gefahren sind und die obligatorischen Formalitäten erledigt haben (natürlich mit dem Versuch des netten Mitarbeiters, uns ein Upgrade zu verkaufen) geht es in das Parkhaus, wo wir uns ein Auto aussuchen dürfen (hier scheint es so zu sein, dass man einfach eine Fahrzeugklasse bucht und dann unter den verfügbaren Fahrzeugen frei aussuchen kann - lässig). Nach kurzem Hin und Her entscheiden wir uns für einen blauen Ford Fusion, der uns in den nächsten 4 Wochen an unsere Ziele bringen soll.

Jetzt geht die Suche nach unserem Haus, das wir gemietet haben, los. Die grobe Richtung ist bekannt und Straßenkarten sind was für Fische. Also auf... Nach ca. 30 Minuten Suche halten wir an einer Tankstelle um uns den Weg erklären zu lassen. Zur Sicherhiet kaufen wir auch eine Las Vegas Straßenkarte und fahren dorthin, wo wir zuvor unsere Suchkreise gezogen haben. Wir waren sooooo dicht dran! ;)

Im Haus erwartet uns Marieangela, die Besitzerin. Auch sie ist sehr freundlich und zeigt uns alles im Detail. Das Highlight ist die Pool- und BBQ-Area. Hier wird in den nächsten 4 Wochen einiges passieren. Der Hammer! Die Zimmer sind alle OK, wobei eines heraussticht. Die "Präsidentensuite" wird nach zähen Verhandlungen die ersten beiden Wochen von Earl Frank und die letzten beiden Wochen von Duke Stefan bewohnt. Ich nehme ein Zimmer für Normalsterbliche uns muss dafür nicht nach 14 Tagen umziehen. Alles ist geregelt.

Jetzt begeben wir uns direkt in einen Walmart, der in unmittelbarer Umgebung von unserem Haus liegt und kaufen alles ein, was wir in den nächsten Tagen brauchen. Einzig die Handykarten, die ich im Internet rausgesucht hatte, kriegen wir hier nicht, weil der Markt zu klein (nur für amerikanische Verhältnisse) ist. Im größeren Store angekommen wird uns allerdings freundlich mitgeteilt, dass wir im Walmart nur Pakete aus SIM-Karte und Telefon, nicht aber die gewünschte, einzelne SIM-Karte kaufen können... Toll, aber es gibt Schlimmeres. Dann gibt es heute halt noch keine SIM-Karte fürs Handy und wir sind bezüglich Internet auf unser Haus beschränkt.

Zum Tagesabschluss gehen wir ins Outback, ein australische Steakhouse. Hier ist wieder alles perfekt und wir genießen unser erstes Steak auf US-Boden in diesem Jahr.

Wieder im Haus ruhen wir uns noch einen Moment am Pool aus und gehen dann zufrieden nach 34 Stunden auf den Beinen ins Bett. Ein nahezu perfekter Tag - so kann es weiter gehen!

Euer Stephan

Tag 2 - Das erste Turnier

Überraschenderweise sind wir alle schon wieder recht früh (7:30 Uhr Ortszeit) wach und fit. Der Tag kann beginnen. Wir lassen es ruhig angehen und frühstücken noch bei angenehmen Temperaturen am Pool. Relativ schnell wird klar, was heute passieren soll. Stefan will bei der WSOP im Rio seinen Presseausweis abholen und wir wollen bei Ismael Bojang railen, der als 4ter in Chips im 5.000 $ 8max sitzt und gute Aussichten auf den Finaltisch und vielleicht das erste, deutsche Bracelet 2013 hat. Außerdem wollen wir uns Playercards im Rio und in anderen Casinos holen und, nicht zu vergessen, endlich unsere Handykarten besorgen. Soweit der Plan.

Mit der letzten Aufgabe wollen wir beginnen. Schnell zu Hause im WLan nach der Adresse gesucht, Google befragt, wie wir zu dem T-Mobile Shop kommen und los geht es... Nach einer ausführlichen Sightseeing-Tour, ohne auch nur einen Hauch eines magentafarbenen "Ts" gesehen zu haben, sind wir etwas frustriert. Da wir bei unserer Recherche allerdings auch festgestellt haben, dass es am, im oder um das Flamingo ebenfalls einen entsprechenden Shop geben soll, brechen wir unsere erste Suche ab und fahren ins Rio, dem Austragungsort der WSOP.

Auch hier dauert unsere Anreise etwas länger als geplant. Las Vegas baut viel an den Straßen und seit den letzten Besuchen von Frank und Stefan hat sich einiges getan. Ohne Navi (mit Handykarte hätten wir Internet und damit auch ein Navi...) findet Frank aber trotzdem einen Weg und unser Abenteuer WSOP kann beginnen. Ich kann hier nur für mich sprechen, aber die Räumlichkeiten und das Drumherum um die WSOP sind schon beeindruckend! Das Turnierangebot ist extrem umfangreich und egal, wo man hinsieht stehen Pokertische. Stefans Akkreditierung läuft ohne Probleme und wenige Minuten später haben wir alle auch unsere Player Reward Card in den Händen. Bei Ismael läuft es weiterhin gut. Im Turnier sind noch 24 Spieler und er hat gut Chips vor sich (Leider reicht es heute für Ihn nicht zum Sieg).

Da ich noch nie in Las Vegas war, entscheiden wir uns zum Venetian zu fahren und dort mit unserer weiteren Erkundung zu starten. Um es kurz zu machen: Echte Kanäle mit Gondolieri und einem Himmel (Deckenmalerei), der aussieht, als wäre wunderbares Wetter ist schon sehr beeindruckend. Vor Allem, wenn man sich klar macht, dass wir uns im dritten Stock befinden. Auch sonst beeindruckt mich das Venetian sehr. Wir drei holen uns unsere Players Card ab und ich werde von der netten Dame an der Registrierung direkt telefonisch mit dem nächstgelegenen T-Mobile-Shop "am Flamingo" verbunden. Kurz die Adresse abgeglichen und leider erfahren, dass unser Wunschprodukt nicht mehr verfügbar sei und dann trotzdem los - wir wollen ja SIM-Karten. Für Ortsunkundige: Das Venetian und das Flamingo liegen nicht so weit auseinander. Bei Außentemeraturen von knapp 40 Grad ohne Wolken sind aber auch kurze Strecken etwas anstrengend. Hinzu kommt, dass die nette Mitarbeiterin des Shops mir sagte, dass es schon etwas weit sei um zu Fuß zu gehen. Aber wir drei wissen es besser und machen uns auf den Weg. Hin zum Flamingo, rein um zu fragen, wo der Shop ist (das weiß aber keiner), rund um das Flamingo inkl. Großbaustelle, um dann wieder ins Venetian zu gehen ohne unsere Handykarte zu haben... Auch gut. Dann soll es heute auch nicht sein. Morgen ist auch noch ein Tag und dann finden wir bestimmt einen passenden Shop...

Während wir uns ein viel zu teures und eher mäßiges Stück Pizza einverleiben entscheiden wir spontan, dass es an der Zeit ist, an einem kleinen Sideevent der WSOP teilzunehmen. Immerhin sind wir ja schon einen ganzen Tag in Las Vegas und haben noch nicht gespielt. Also zurück ins Rio und anmelden für das 185 $ Turnier um 18 Uhr. Eine kleine "Last longer" Wette und etwas Share unter uns abgeprochen und es kann los gehen. Die Struktur ist ganz gut und mit 362 Entrys kommt auch ein ganz netter Preispool zustande. Als erstes erwischt es Stefan, der nach 4 guten Händen irgendwie nichts mehr auf die Hand bekommt. Da es gerade kein Sit´n´go gibt, wo er starten kann, entscheidet er sich für ein Reentry, was sich als gute Entscheidung herausstellt. Frank und ich erwischt es beide in Level 7, wobei ich mich über den Gewinn der Last longer-Wette freuen kann. Mit den 45 $, die ich in einem Mülleimer finde (ja wirklich!) und einem kleinen Automatengewinn habe ich günstig, aber erfolglos an meinem ersten WSOP Event teilgenommen.

Stefan schafft es weit ins Geld und wird 7., was ihm knapp 1.700 $ einbringt. Klasse!!!

Abends stoßen noch Cordula und Volker zu uns. Beide kennen wir aus dem Casino Bad Oeynhausen. Da Stefan ja noch im Turnier ist und Frank und ich sehr müde (und ich erkältet) sind, bringen die beiden uns nach Hause. Was soll ich sagen: Auf diesem Weg kommen wir an einen T-Mobile-Shop vorbei...... Mission für morgen: SIM-Karten kaufen Teil 3.

Fazit des Tages:

1. Stefan mit deutlichem Plus unterwegs. Frank und ich mit ersten Erfahrungen.

2. Genauer in Mülltonnen zu sehen macht Sinn und bringt Geld (in meinem Fall 45 $)

3. T-Mobile-Shops suchen bringt nichts. Sie zeigen sich, wenn sie gefunden werden wollen

4. Morgen wird mit einigen anderen Deutschen im Hofbräuhaus das DFB-Pokalfinale geguckt

Mehr morgen,

Euer Stephan

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