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Top 10 Spieler Nov 2017
Rang Punkte Name ID
1. 510 Levent K. 39
2. 399 Pierre A. 170
3. 288 Mike Miao Nan C. 356
4. 216 Swetlana K. 435
5. 195 Kris K. 61
6. 171 Jan Christoph K. 53
7. 156 Francis R. 26
8. 144 Rainer D. 71
9. 144 Karl K. 403
10. 141 Tim v. 160
Top 10 Spieler 2017
Rang Punkte Name ID
1. 6440 Stefan Duke H. 10
2. 4977 Dominique K. 31
3. 4733 Axel L. 41
4. 4408 David S. 42
5. 4383 Christian P. 36
6. 4228 Frank H. 7
7. 4020 Markus K. 21
8. 3900 Daniel B. 103
9. 3876 Oliver P. 18
10. 3474 Klaus G. 23
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Letzte Aktualisierung: 19.11.2017, 23:55:56
Texas Holdem Grundregeln
Bild "Poker-Regeln:Texas_Holdem.jpg"

Bei Texas Hold'em erhält jeder Spieler zwei Startkarten (auch "Hole Cards" oder Handkarten genannt) zugeteilt, die nur ihm gehören und die nur er einsehen kann. Zusätzlich werden insgesamt fünf Karten offen in die Mitte des Tisches gelegt (das "Board"). Diese Karten sind Gemeinschaftskarten ("Community Cards"), die von allen Spielern genutzt werden können, um daraus zusammen mit ihren jeweiligen Handkarten das beste mögliche Pokerblatt aus insgesamt fünf Karten zu bilden. Dabei ist jede Kombination der sieben Karten denkbar, die einem Spieler zur Verfügung stehen: Er kann also beide Startkarten nutzen, nur eine oder sogar keine ... und sein Blatt aus fünf Karten sogar nur mit dem "Board", also den Gemeinschaftskarten auf dem Tisch, bilden.

Die Rangfolge der Pokerblätter ist:

Traditionelle Rangfolge der Pokerblätter

Straight Flush: Fünf Karten der gleichen Farbe in Folge.

Bild "Poker-Regeln:straight_flush.jpg"

Haben zwei Spieler einen Straight Flush, gewinnt das Blatt mit der höchsten Karte im Flush. Der bestmögliche Straight Flush wird übrigens Royal Flush genannt und besteht aus 10-Bube-DameKönig-As in derselben Farbe. Dieses Blatt ist unschlagbar.

Four of a Kind: Vierling - Ein Blatt mit vier Karten desselben Rangs, z.B. vier Asse oder vier Neunen, und einer Beikarte, dem so genannten "Kicker".

Bild "Poker-Regeln:four_of_a_kind.jpg"

Wenn zwei Spieler je einen Vierling haben, dann gewinnt derjenige, dessen Karten den höheren Rang aufweisen. Liegt ein Vierling als Gemeinschaftskarten auf dem Tisch und ist höchstes Blatt, dann gewinnt derjenige Spieler, der den höchsten Kicker beisteuert.

Full House: Ein Drilling plus ein Paar bilden das Full House - z.B. drei Könige und zwei Zehnen oder drei Vieren und zwei Asse.

Bild "Poker-Regeln:full_house.jpg"

Wenn zwei Spieler ein Full House haben, dann gewinnt derjenige, der den höheren Drilling hält. Liegt ein Drilling als Gemeinschaftskarten auf dem Tisch und ist höchstes Blatt, dann gewinnt das höchste ergänzende Paar.

Flush: Ein Flush besteht aus fünf Karten derselben Farbe - entweder Kreuz ("Clubs"), Pik ("Spades"), Herz ("Hearts") oder Karo ("Diamonds").

Bild "Poker-Regeln:flush.jpg"

Wenn zwei oder mehr Spieler einen Flush derselben Farbe haben, dann gewinnt der Spieler, dessen Flush die höchste Karte aufweist. Ist die höchste Karte eine der Gemeinschaftskarten, dann entscheidet die zweithöchste Karte usw. - bis entschieden ist, wer den höchsten Flush hat.

Straight: Straße - Fünf Karten in numerischer Reihenfolge bilden den Straight (die "Straße").

Bild "Poker-Regeln:straight.jpg"

Wenn zwei oder mehr Spieler einen Straight haben, dann gewinnt derjenige mit der höchsten Karte. Wenn zwei Spieler einen identischen Straight haben, wird der Pot geteilt. Das As hat in einem Straight eine Sonderfunktion, da es sowohl als höchste als auch als niedrigste Karte dienen kann - 10- Bube-Dame-König-As oder eben As-2-3-4-5.

Three of a Kind: Drilling - Drei Karten desselben Rangs, z.B. drei Buben oder drei Zweien, und zwei nicht kombinierbare Beikarten.

Bild "Poker-Regeln:three_of_a_kind.jpg"

Wenn zwei Spieler einen Drilling (oder "Trips" bzw. "Set") haben, dann gewinnt der höhere Drilling. Sollten zwei Spieler einen gleichwertigen Drilling haben, dann gewinnt derjenige Spieler mit der höchsten vierten Karte. Ist auch diese bei beiden gleichwertig, bestimmt die höchste fünfte Karte den Gewinner.

Two pair: Zwei Paare - Ein Blatt, das zwei Paare enthält, wie z.B. zwei Zehnen und zwei Sechsen, und eine Beikarte.

Bild "Poker-Regeln:two_pair.jpg"

Wenn zwei Spieler zwei Paare haben, dann gewinnt derjenige, der das höchste Einzelpaar hat. Wenn zwei Spieler ein gleichwertiges höchstes Einzelpaar haben, bestimmt das zweite Einzelpaar den Gewinner. Ist auch dieses bei beiden identisch, entscheidet die höchste Beikarte, der "Kicker".

One pair: Ein Paar - Ein Blatt, das zwei gleichrangige Karten, wie z.B. zwei Asse oder zwei Damen, und drei nicht kombinierbare Beikarten enthält.

Bild "Poker-Regeln:one_pair.jpg"

Wenn zwei oder mehr Spieler ein Paar haben, dann gewinnt das höhere Paar den Pot. Wenn zwei Spieler ein gleichwertiges hohes Paar haben, dann bestimmt die höchste dritte Karte den Gewinner.

High card: Hohe Karte - Ein Blatt, das keines der oben angeführten Blätter formieren kann.

Bild "Poker-Regeln:high_card.jpg"

In einem solchen Fall gewinnt derjenige Spieler, der die höchste Einzelkarte hat. Wenn zwei oder mehr Spieler eine gleichwertige hohe Einzelkarte haben, dann gewinnt die zweithöchste Karte usw. Dabei gilt das As als höchste und die 2 als niedrigste Karte.


Die vier wichtigsten Varianten von Texas Hold'em unterscheiden sich voneinander durch ihre Einsatzstruktur:

  • Limit Texas Hold'em: In jedem Spiel und jeder Runde gibt es ein vorher festgelegtes Limit für Einsätze.

  • No Limit Texas Hold'em: Ein Spieler kann jeden Betrag setzen - bis hin zu all seinen Chips auf dem Tisch.

  • Pot Limit Texas Hold'em: Ein Spieler kann maximal einen Einsatz in Höhe des Pots machen.

  • Mixed Texas Hold'em: Das Spiel wechselt in jeder Runde zwischen Limit Texas Hold'em undNo Limit Texas Hold'em.

Die Blinds (Pflichteinsätze)

Beim Hold'em gibt es einen so genannten "Dealerbutton", der vor einem der Spieler platziert wird und markiert, welcher Spieler in der aktuellen Hand der Kartengeber ist. Bevor die Hand beginnt, entrichtet der erste links vom Dealer sitzende Spieler den "Small Blind", der erste Pflichteinsatz. Der links vom "Small Blind" sitzende Spieler entrichtet den "Big Blind", der üblicherweise doppelt so hoch ist wie der "Small Blind". Jedoch können die Blinds - abhängig von den Einsätzen und der Einsatzstruktur - variieren.

In Limit-Spielen ist der Big Blind so hoch wie der kleine Einsatz. Der Small Blind entspricht üblicherweise der Hälfte des Big Blind, kann jedoch - abhängig von den Einsätzen - auch mehr als die Hälfte des Big Blind betragen. Ein Beispiel: In einem 2/4 Limit-Spiel ist der Small Blind 1 und der Big Blind ist 2. In einem 15/30 Limit-Spiel beträgt der Small Blind 10 und der Big Blind ist 15.

In Pot Limit- und No Limit-Spielen nehmen die Spiele Bezug auf die Größen ihrer Blinds (Ein Beispiel: Ein 1/2 Hold'em-Spiel hat einen Small Blind von 1 und einen Big Blind von 2).

In der tristar Poker Lounge spielen wir ab sofort alle Turniere mit Button-Ante. Der Spieler am Button zahlt stellvertretend für den gesamten Tisch die Ante. Bis sechs Spieler am Tisch beträgt die Button-Ante die Höhe des Small Blind, ab sieben Spieler beträgt die Button-Ante die Höhe des Big Blind. Im Heads Up gibt es keine Button Ante. Button-Ante wird seit neusten bei allen Events von partypoker Live gespielt und nun auch in der tristar Poker Lounge!!!


Anschließend erhalten alle Spieler am Tisch ihre "Hole Cards" (Handkarten). Danach beginnen die Spieler, ihre Einsätze zu machen - angefangen mit dem Spieler "under the gun" (unmittelbar links neben dem Big Blind).

Einsatzoptionen

Beim Texas Hold'em haben Sie wie bei anderen Pokervarianten die Handlungsoptionen "Fold" (Passen), "Check" (Schieben), "Bet" (Setzen), "Call" (Mitgehen) oder "Raise" (Erhöhen). Welche dieser Optionen wahrgenommen werden kann, hängt ab von der jeweiligen Aktion des vorherigen Spielers. Ein Spieler hat immer die Option zu Passen ("Fold"), also sein Blatt aufzugeben und auf den Pot zu verzichten. Wenn niemand vor ihm einen Einsatz gemacht hat, kann der Spieler entweder "Checken" (Schieben) oder Setzen ("Bet"). Wenn ein Spieler vor ihm gesetzt hat, kann der Spieler Passen ("Fold"), "Callen" (Mitgehen) oder den Einsatz ein weiteres Mal erhöhen ("Raise"). Wer mitgeht ("Call"), muss den gleichen Betrag setzen, den der vorherige Spieler gesetzt hat. Erhöhen ("Raise") heißt, nicht nur mit einer vorangegangenen Wette gleichzuziehen, sondern diese nochmals zu erhöhen.

Pre-Flop (Vor dem Flop)

Nachdem alle Spieler ihre Startkarten eingesehen haben, können sie nun entscheiden, ob sie mit dem Big Blind mitgehen oder ihn erhöhen möchten. Die Action beginnt mit dem Spieler links neben dem Big Blind, was als "Live"-Einsatz dieser Runde angesehen wird. Der Spieler hat die Optionen "Fold" (Passen), "Call" (Mitgehen) oder "Raise" (Erhöhen). Ein Beispiel: Wenn der Big Blind 2 war, kostet ihn das Mitgehen ebenfalls 2, das Erhöhen mindestens 4.

Hinweis: Die Einsatzstruktur unterscheidet sich je nach der Spielvariante. Erläuterungen zum Setzen beim Limit Hold'em, No Limit Hold'em und Pot Limit Hold'em finden Sie im Anschluss.

Das Setzen setzt sich in jeder Einsatzrunde weiter fort, bis alle aktiven Spieler (die noch nicht gepasst haben) den gleichen Einsatz gesetzt haben.

Der Flop

Nun werden drei Karten aufgedeckt in die Mitte des Tisches gelegt. Sie bilden den sogenannten "Flop", die ersten drei Gemeinschaftskarten, die allen Spielern zum Bilden ihres Blatts aus fünf Karten zur Verfügung stehen. Der Spieler links vom Dealerbutton beginnt mit dem Setzen. Die Einsatzstrukturen sind ähnlich wie in der Runde vor dem Flop, doch hat der Spieler auch die Option zu "checken" - und die Action an den nächsten Spieler im Uhrzeigersinn weiterzuschieben -, wenn vor ihm noch kein anderer Spieler einen Einsatz gemacht hat.

Der Turn

Sobald alle Einsätze in der Flop-Runde gemacht wurden, wird der "Turn" aufgedeckt auf den Tisch gelegt. Der "Turn" (gelegentlich auch "Fourth Street" genannt) ist die vierte Gemeinschaftskarte bei Texas Hold'em. Eine weitere Einsatzrunde beginnt mit dem Spieler links vom Dealerbutton.

Der River

Sobald alle Einsätze in der Turn-Runde gemacht wurden, wird der "River" (gelegentlich auch "Fifth Street" genannt) aufgedeckt auf den Tisch gelegt. Der "River" ist die fünfte und letzte Gemeinschaftskarte beim Texas Hold'em. Der Spieler, der links vom Dealerbutton sitzt, beginnt mit den Einsätzen. Es gelten die gleichen Regeln wie in der Flop- und der Turn-Einsatzrunde.

Der Showdown

Wenn am Ende der letzten Einsatzrunde noch mehr als ein Spieler im Spiel ist, zeigt der Spieler, der zuletzt gesetzt oder erhöht hat, sein Blatt zuerst. Wurde in der letzten Runde kein Einsatz gemacht, zeigt der Spieler, der links neben dem Dealerbutton sitzt, seine Karten zuerst. Der Spieler mit dem besten Fünf-Karten-Blatt gewinnt den Pot. Haben mehrere Spieler ein gleichwertiges Kartenblatt, wird der Pot gleichmäßig unter den Spielern mit den besten Blättern aufgeteilt. Nach den Hold'emRegeln sind alle Farben gleichwertig.

Nachdem der Pot ausgeschüttet wurde, kann eine neue Hold'em-Hand beginnen. Der Button wird nun im Uhrzeigersinn zum nächsten Spieler verschoben, Blinds und Antes werden in den Pot einbezahlt und neue Karten werden an alle Spieler ausgeteilt.

Limit, No Limit, Pot Limit und Mixed Texas Hold'em

Die Hold'em-Regeln gelten für Limit-, No Limit- und Pot Limit-Pokerpartien gleichermaßen -
abgesehen von wenigen Ausnahmen:

  • Limit Texas Hold'em

    Das Setzen beim Limit Hold'em geschieht in vorab bestimmten, strukturierten Beträgen. In den Pre-Flop- und Flop-Runden richten sich alle Einsätze und Erhöhungen nach der Größe des Big Blind. Nach dem Turn oder dem River werden alle Einsätze und Erhöhungen verdoppelt. Beim Limit Hold'em kann ein Spieler in einer Einsatzrunde bis zu vier Mal setzen: Setzen (1), Erhöhen (2), erneut Erhöhen oder "Re-Raise" (3) und das abschließende Erhöhen oder "Cap" (4).

  • No Limit Texas Hold'em

    Der Mindesteinsatz bei No Limit Hold'em entspricht der Größe des Big Blind. Allerdings kann ein Spieler immer so viel setzen, wie er möchte - bis hin zu all seinen Chips auf dem Tisch.

    Mindesterhöhung: Bei No Limit Texas Hold'em muss der Erhöhungsbetrag mindestens so hoch sein wie der vorherige Einsatz oder die vorherige Erhöhung in derselben Einsatzrunde. Wenn der erste Spieler beispielsweise einen Einsatz von $5 bringt, dann muss der nachfolgende Spieler um mindestens $5 erhöhen (insgesamt also einen Einsatz von $10 bringen).

    Maximale Erhöhung: Alle Chips, die ein Spieler vor sich auf dem Tisch liegen hat.

    Beim No Limit Hold'em gibt es keinen "Cap", also keine Maximalzahl von Erhöhungen.

  • Pot Limit Texas Hold'em

    Der Mindesteinsatz beim Pot Limit Hold'em entspricht der Größe des Big Blind, jedoch kann ein Spieler immer bis zur Höhe des Pots setzen.

    Mindesterhöhung: Der Betrag muss mindestens so hoch sein wie der vorherige Einsatz oder die vorherige Erhöhung in derselben Einsatzrunde. Wenn der erste Spieler beispielsweise einen Einsatz von 5 bringt, dann muss der nachfolgende Spieler um mindestens 5 erhöhen (insgesamt also einen Einsatz von 10 bringen).

    Maximale Erhöhung: Die maximale Erhöhung beträgt immer die Höhe des aktiven Pots plus alle Einsätze auf dem Tisch plus der Summe, die der handelnde Spieler vor seiner Erhöhung "callen" muss.

    Ein Beispiel: Wenn im Pot 100 liegen und in der Setzrunde bisher noch nichts gesetzt wurde, kann ein Spieler maximal 100 setzen. Nach seinem Einsatz ist der nächste Spieler im Uhrzeigersinn an der Reihe, und dieser Spieler kann entweder passen, die 100 callen oder um jeden Betrag zwischen der Mindesterhöhung (100) oder dem Maximum erhöhen. Diese maximale Erhöhung beträgt hier 400 - eine Summe, die sich zusammensetzt aus den 100 für den Call (worauf der Pot auf 300 ansteigt) plus weiteren 300 als Erhöhung in Potgröße.

    Beim Pot Limit Hold'em gibt es keinen "Cap", also keine Maximalzahl von Erhöhungen.

  • Mixed Texas Hold'em

    Beim Mixed Hold'em wechselt das Spiel in jeder Runde zwischen Limit Texas Hold'em und No Limit Texas Hold'em. Die Blinds werden üblicherweise beim Wechsel von No Limit zu Limit vergrößert, damit die durchschnittliche Potgröße einigermaßen konstant bleibt. Ansonsten gelten dieselben Spielregeln wie oben beschrieben.

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